lundi, 16 avril 2007

OUTSIDE THE BELTWAY – 13

medium_VON_HENRYK_BRODER.15.jpgVon Colonial Beach bis nach Charlottesville sind es gerade 1oo Meilen, aber für jeden “compulsive shopper” ist die Strecke eine Qual. Eine Shopping Mall nach der anderen und dazwischen viele andere Versuchungen. Hinter Fredericksburg biegt unser PT Cruiser ganz von allein von der Straße ab und steuert den “best buy"-Laden im Central Park Shopping Center an. Wer schon mal bei “best buy” war, der würde bei Saturn nicht mal aufs Klo gehen.

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mercredi, 11 avril 2007

OUTSIDE THE BELTWAY – 12

medium_VON_HENRYK_BRODER.14.jpgHeute waren wir den ganzen Tag in Colonial Beach unterwegs. Zum Frühstück bei Ola’s Country Kitchen mit Ginny und ihrem Bruder Fred. Zum Lunch trafen wir Pete Bone jr., den Bürgermeister von C.B., und Bob Swink, den Chef von Colonial Beach Real Estate, Inc. Bobs Hobbys sind alte Autos, die er aufkauft, restauriert und verkauft. Zur Zeit hat er in seiner Garage einen Ford Thunderbird, Baujahr 56, einen Fairlane Starliner 5oo, Baujahr 57, und eine Chevy Corvette, Baujahr 58. Uns zu Ehren fährt er alle drei Oldies vor seinem Haus auf. John und Jean Conaty kommen dazu, mit ihrem Fairlane Convertible, Baujahr 57. Wenn sie verreisen, fahren sie einen Cadillac Deville 2006, zum Einkaufen innerhab von C.B. einen Golf Cart mit Batterieantrieb. John ist “President” der “Colonial Beach Cruisers”, einer Vereinigung von Besitzern alter Autos


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mardi, 10 avril 2007

DER EURODISTRIKT ERNEUERT UNSER POLITIK VERSTANDNIS

medium_VON_ELVIRA_DROBINSKI_WEISS.jpgWir nennen gerne Dinge beim Namen und was keinen Namen hat, das hat in unserer Wahrnehmung oft auch keinen Platz. Nun gibt es seit dem 17. Oktober 2005 offiziell einen Eurodistrict Strasbourg-Ortenau. Was damit bezeichnet wird, das weiß keiner so recht, denn der Eurodistrict ist eine Herausforderung für unser herkömmliches Politikverständnis.

 

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OUTSIDE THE BELTWAY - 11

medium_VON_HENRYK_BRODER.13.jpgDie meisten Commercials im amerikanischen Fernsehen werben für Essbares: Burger King, McDonald’s, Wendy’s, KFC, Hellmann’s, Arby’s, Taco Bell, Subway, IHOP, Applebee’s, Dunkin’ Donuts, California Pizza Kitchen, Ben & Jerry’s.

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jeudi, 01 mars 2007

OUTSIDE THE BELTWAY - 10

medium_VON_HENRYK_BRODER.12.jpgPaulette ist um die 5o, arbeitet im Maryland Visitor Center bei Newburg am Highway 3o1, kurz bevor er den Potomac überquert, der die Grenze zwischen Maryland und Virginia bildet. “How can I help you?” Wir möchten wissen, wo “Bert’s 5o’s Diner” ist. Leider in der Richtung, aus der wir gerade kommen. Paulette war letzten Sonntag da, “and it was great!” Vor fünf Jahren war Paulette mit ihrem Mann in London, und weil der Eurostar non stop von Waterloo bis Gare du Nord fährt, beschlossen Pauline und ihr Mann zum Lunch nach Paris zu fahren. Die Amis sind so. Drei Stunden hin, drei Stunden zurück, und dazwischen eine Portion Bouillabaisse und eine Baguette mit Brie.

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jeudi, 22 février 2007

INSIDE THE BELTWAY – 9

medium_VON_HENRYK_BRODER.11.jpgAllein dafür hat sich die lange Anreise schon gelohnt: Brian Setzer’s Christmas Extravaganza, aufgenommen vor zwei Jahren im Universal Amphitheatre in LA, jetzt in HD-Qualität auf Peters neuem Panasonic-Plasma-Bildschirm, der größer ist als manche Leinwand in einem Kino. Setzer auf Plateau-Sohlen, seine 18-Mann-Big-Band in Tigerjacken, roten Hemden und Weihnachtsmann-Mützen. Ganz oben links auf der Bühne Beth Curry und Julie Reiten, die sich jeder Weihnachtsmann zum Fest wünschen würde, wenn er nur einen Wunsch frei hätte. Dem Kostümdesigner, der schon die Band eingekleidet hat, muss der Stoff ausgegangen sein, als die Backup Girls an der Reihe waren. Und so gibt es nicht nur was für die Ohren sondern auch für die Augen.

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lundi, 19 février 2007

INSIDE THE BELTWAY – 8

medium_VON_HENRYK_BRODER.10.jpgSchnell noch bei CVS und Safeway das Nötigste einkauft und hinterher im City Diner Nr. 6D bestellt: “Jerry Resnick’s Special (Jewish Eggs)”, Bagel mit Lox und Cream Cheese, dazu zwei Spiegeleier, Sunny Side Up. Mit dem Weihnachtsmann der Heilsarmee geplaudert und Postkarten mit dem Bild von George und Laura nach Deutschland geschickt: “Wish, you were here!” Dann mit dem SuperShuttle zum Flughafen. Und nix wie hin zu “America!”

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vendredi, 16 février 2007

INSIDE THE BELTWAY – 7

medium_VON_HENRYK_BRODER.9.jpgIn einer “Special Issue” der Wochenzeitung “The New Republic” machen sich 16 kluge Köpfe Gedanken, was die USA anstellen sollten, um die Situation im Irak in den Griff zu bekommen. “Threaten to Leave”, schlägt Peter Beinart vor; “Admit It’s Over”, fordert Richard A. Clarke; “Bring the Troops Home”, ruft David Rieff; “Send More Troops”, verlangt Robert Kagan; “Divide Iraq”, meint Peter W. Galbraith; “Keep It Whole”, hält ihm Reza Aslan entgegen; “Deal with the Sunnis”, schreibt Larry Diamond; “Crush the Sunnis”, schreit James Kurth; und Leon Wieseltier will nur, dass etwas passiert: “Try Anything”. Wenn schon die besten Köpfe der Nation keinen Ausweg wissen, wie soll dann die Regierung die Lage meistern?

lundi, 05 février 2007

INSIDE THE BELTWAY - 6

medium_VON_HENRYK_BRODER.8.jpgSeltsam, dass Andrei Markovits, 57, und ich uns nicht schon viel eher getroffen haben. Seine Eltern kamen 1958 aus Temesvar in Rumänien nach Wien, meine schon ein Jahr früher aus dem polnischen Katowice in die eben von den Russen geräumte österreichische Hauptstadt. Mein erster prägender Eindruck waren die Rolltreppen am Opernplatz, Andy kann sich noch gut an die Fiaker am Stephansplatz erinnern. Markovits blieben ein Jahr in Wien, wir auch. Dann zogen sie weiter nach N.Y., wir nach Köln (was ich meinen Eltern bis heute übel nehme).  

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vendredi, 02 février 2007

INSIDE THE BELTWAY – 5

medium_VON_HENRYK_BRODER.7.jpgEben von der Holocaust-Konferenz in Teheran zurück und noch völlig benommen von der iranischen Gastfreundschaft, will ich ein paar Punkte aufzählen, die mich an den Amis storen.

 

1. Sie stehen früh auf. Meistens zwischen sechs und sieben Uhr früh. Das ist unmenschlich. Kann man von einem Volk, das sich so etwas antut, erwarten, dass es sich anderen Völkern gegenüber rücksichtsvoll verhält?

 

2. Sie gehen früh zum Lunch. Meistens schon um 12 Uhr. Das ist barbarisch. Um diese Zeit überlege ich mir, was ich zum Frühstück haben möchte.

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